Vergiftung (Intoxikation)

Intoxikation · Überdosierung (z. B. von Medikamenten, Opioiden, Alkohol)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Bei einer Vergiftung schädigt ein Stoff den Körper – geschluckt, eingeatmet, über die Haut (z. B. Schmerzpflaster) oder gespritzt. Die Beschwerden können plötzlich beginnen.

Was im Körper passiert

Je nach Gift werden andere Organe gestört. Zentral dämpfende Stoffe wie Opiate oder Alkohol hemmen das Gehirn: Das Bewusstsein trübt ein, das Atemzentrum arbeitet langsamer bis zum Atemstillstand. Schutzreflexe wie der Hustenreflex fallen aus – Erbrochenes kann in die Lunge gelangen. Manche Gifte stören die Erregung des Herzens (Bradykardie, Rhythmusstörungen) oder lösen Krämpfe aus. Gifte im Essen reizen Magen und Darm.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Profi: Allgemeine Grundlagen zu Vergiftungen (2026); Giftnotruf Berlin der Charité; Giftinformationszentrum-Nord (GIZ-Nord) Göttingen. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

In der App lernenZum Lernzentrum