Verätzung (Haut und Auge)

Chemische Verbrennung; Säure- bzw. Laugenverätzung; Augenverätzung

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Gewebeschaden durch ätzende Stoffe (starke Säuren oder Laugen) an Haut, Schleimhaut, Auge oder im Verdauungstrakt. Die Verätzung des Auges ist ein Notfall.

Was im Körper passiert

Ätzende Stoffe zerstören die Eiweiße der Zellen. Es entstehen schmerzhafte Gewebeschäden bis zur Nekrose. Säuren lassen das Eiweiß gerinnen; der Schorf bremst das weitere Eindringen. Laugen verflüssigen das Gewebe und dringen tiefer ein – sie sind meist gefährlicher. Das Ausmaß hängt von Art, Konzentration, Menge und Einwirkungsdauer ab. Am Auge trifft es zuerst Hornhautepithel, Limbus und Bindehaut, dann Linse und Iris; der Augeninnendruck kann steigen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Chemische Verätzungen 2024; MSD Manual Augenverätzungen 2024; MSD Manual Profi Augenverätzungen 2026; MSD Manual Profi Ingestion von ätzenden Substanzen 2025; MSD Manual Vergiftung durch ätzende Chemikalien 2025. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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