Tinnitus (Ohrgeräusch)

Ohrgeräusche; subjektiver und objektiver Tinnitus; akuter und chronischer Tinnitus

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Tinnitus = Ohrgeräusch (z. B. Pfeifen, Piepsen, Rauschen), das meist nur die betroffene Person wahrnimmt, auf einem oder beiden Ohren. Dauert er länger als 3 Monate, gilt er als chronisch.

Was im Körper passiert

Wie Tinnitus entsteht, ist nicht genau geklärt. Eine Theorie: Sinneszellen der Hörschnecke sind geschädigt oder gereizt, z. B. durch Lärm, und leiten keine echten Signale mehr ans Gehirn weiter. Die Nervenzellen im Hörzentrum reagieren auf das Fehlen mit verstärkter Aktivität und melden ein „Phantomgeräusch“. Deshalb hört meist nur der Betroffene das Geräusch.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: gesundheitsinformation.de (IQWiG): Ohrgeräusche (Tinnitus) 2022, Was hilft bei chronischem Tinnitus – und was nicht? 2022; gesund.bund.de Tinnitus (mit IQWiG, 2024); S3-Leitlinie Chronischer Tinnitus (AWMF 017/064, DGHNO-KHC 2021), Zusammenfassung in HNO Nachrichten 2022. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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