Thrombophilie (gesteigerte Thromboseneigung)

Thromboseneigung; Hyperkoagulabilität

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Angeborene oder erworbene Störung der Blutgerinnung mit erhöhter Neigung zu Thrombosen und Embolien.

Was im Körper passiert

Gerinnung und ihre körpereigenen Gegenspieler stehen normalerweise im Gleichgewicht. Antithrombin hemmt u. a. Thrombin und Faktor Xa; aktiviertes Protein C baut mit Protein S als Helfer die Faktoren Va und VIIIa ab. Fehlt ein Gegenspieler oder lässt sich ein Faktor nicht abbauen (Faktor-V-Leiden), überwiegt die Gerinnung → Gerinnsel entstehen leichter, v. a. in Venen. Viele Betroffene bleiben beschwerdefrei, bis Zusatzrisiken wie OP, Immobilität, Pille oder Schwangerschaft dazukommen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: gesund.bund.de Thrombophilie (04/2023); MSD Manual Thrombotische Erkrankungen, Faktor-V-Leiden, Protein-C-/Protein-S-/Antithrombinmangel (07/2025); MSD Manual TTP (2024/2025); MSD Manual Tiefe Venenthrombose (01/2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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