Synkope (kurze Bewusstlosigkeit)

plötzlicher, vorübergehender Bewusstseinsverlust · Reflexsynkope (vasovagal), orthostatische Synkope, kardiale Synkope

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Eine Synkope ist eine plötzliche, kurze Bewusstlosigkeit von wenigen Sekunden, die von selbst wieder endet.

Was im Körper passiert

Das Gehirn braucht ohne Pause Blut. Sackt der Blutdruck kurz ab – etwa beim Aufstehen oder bei Volumenmangel – oder schlägt das Herz zu langsam, zu schnell oder ungeordnet, bekommt das Gehirn für Sekunden zu wenig Blut. Bewusstsein und Muskelspannung fallen aus, der Mensch sackt zusammen. Im Liegen erreicht das Blut den Kopf wieder leichter, der Betroffene wird rasch wach.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: ESC-Leitlinie Synkope 2018 (European Heart Journal); MSD Manual Profi: Synkope (2024). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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