Skabies (Krätze)

Krätze, Scabies; Erreger: Krätzmilbe (Sarcoptes scabiei var. hominis); schwere Sonderform: Scabies crustosa (Borkenkrätze)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Ansteckende Parasitose der Haut: Krätzmilben graben Gänge in die Hornschicht der Oberhaut. Auf die Milben und ihre Ausscheidungen reagiert der Körper mit gerötetem, stark juckendem Ausschlag.

Was im Körper passiert

Die Milbenweibchen bohren sich in die Hornschicht und graben dort Gänge, in die sie ihre Eier legen. Im Gang bleibt auch ihr Kot zurück. Gegen diesen Kot entwickelt das Immunsystem eine Allergie vom Spättyp (Typ IV). Deshalb entzünden sich die Gänge, werden rot und jucken stark. Beim ersten Befall braucht diese Abwehrreaktion Wochen, bei erneutem Befall nur Tage. Fehlt die Abwehr (Immunschwäche), vermehren sich die Milben fast ungebremst (Scabies crustosa).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: RKI-Ratgeber Skabies (2025); S1-Leitlinie Diagnostik und Therapie der Skabies (DDG, AWMF 013- 052, 2016); gesund.bund.de: Krätze (2024); BZgA-Erregersteckbrief Krätze (2024); MSD Manual Ausgabe für Patienten: Skabies-Befall (2025). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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