Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit

Hörminderung, Hörverlust; Gehörlosigkeit = Taubheit; Altersschwerhörigkeit = Presbyakusis

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Schwerhörigkeit: Das Hörvermögen ist vermindert – von leichter Einschränkung bis zu starkem Hörverlust, bei dem Töne noch ankommen, Sprache aber nicht mehr verstanden wird. Gehörlosigkeit: Das Gehör ist ganz verloren oder extrem vermindert.

Was im Körper passiert

Schall gelangt über Gehörgang, Trommelfell und Gehörknöchelchen (Mittelohr) ins Innenohr. In der Hörschnecke wandeln Haarzellen die Schwingungen in Nervensignale um, der Hörnerv leitet sie zum Gehirn. Schallleitungsschwerhörigkeit: Gehörgang, Trommelfell oder Mittelohr sind gestört (z. B. Ohrenschmalz, Paukenerguss) – der Schall kommt nicht richtig im Innenohr an. Schallempfindungsschwerhörigkeit: Der Schall erreicht das Innenohr, wird aber nicht in Nervensignale umgesetzt (Haarzellen geschädigt, z. B. durch Lärm oder Alter) oder nicht weitergeleitet (Hörnerv).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Hörverlust (2025); gesundheitsinformation.de (IQWiG): Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit bei Erwachsenen (2024) und bei Kindern (2025), Tipps für schwerhörige oder gehörlose Erwachsene (2024), Wie funktioniert das Ohr?; G-BA-Elterninformation Neugeborenen-Hörscreening; S2k-Leitlinie Cochlea-Implantat-Versorgung (AWMF 017/071, 2020). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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