Schock

Formen: hypovolämischer (Volumenmangel-), kardiogener, septischer, anaphylaktischer (allergischer), neurogener Schock · Schockspirale

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Beim Schock ist die Mikrozirkulation gestört: Das Gewebe wird zu wenig durchblutet, der gelieferte Sauerstoff deckt den Bedarf der Zellen nicht. Es drohen Zelltod und Organversagen – jeder Schock ist höchste Lebensgefahr.

Was im Körper passiert

Sinkt das Herzzeitvolumen, steuert der Körper zuerst gegen: Die Herzfrequenz steigt, die Gefäße ziehen sich zusammen, das Blut wird für die inneren Organe reserviert (Zentralisation). Darum ist der Blutdruck anfangs oft noch normal. Die Peripherie bekommt aber zu wenig Sauerstoff (Hypoxie) und übersäuert (Azidose). Die Übersäuerung verschlechtert die Durchblutung der kleinsten Gefäße noch mehr, weiteres Volumen fehlt – die Schockspirale dreht sich bis zum Multiorganversagen. Auslöser: zu wenig Volumen, ein zu schwaches Herz oder zu weite Gefäße, in denen das Blut versackt.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Profi: Schock (2025), Sepsis und septischer Schock (2026), Vorgehen beim Traumapatienten (2026); S2k-Leitlinie Akuttherapie und Management der Anaphylaxie (DGAKI u. a., 2021); ESC-Leitlinie Akutes Koronarsyndrom 2023 (DGK-Pocket). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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