Schmerz und Schmerzmanagement

Schmerzen, akuter Schmerz, chronischer Schmerz, Schmerzerfassung, Schmerzeinschätzung, Schmerzskala, NRS, numerische Ratingskala, Wortskala, BESD, Schmerz bei Demenz, Tumorschmerz, Durchbruchschmerz, WHO-Stufenschema, Opioide, Nozizeption, Expertenstandard Schmerzmanagement

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Schmerz ist ein unangenehmes Erleben, das Körperempfinden und Gefühle zugleich betrifft. Er ist mit einer echten oder drohenden Gewebeschädigung verbunden – oder fühlt sich so an. Schmerz ist immer persönlich. Schmerzmanagement heißt: Schmerzen systematisch einschätzen, gemeinsam behandeln und den Verlauf prüfen.

Was im Körper passiert

In Haut, Muskeln, Gelenken und Organen liegen besondere Nervenenden, die Nozizeptoren. Sie reagieren erst auf starke, schädigende Reize wie Hitze, Druck oder Entzündung und melden sie über Nerven und Rückenmark an das Gehirn (Nozizeption). Erst im Gehirn entsteht Schmerz als Erleben. Angst, Stimmung und frühere Erfahrungen verstärken oder dämpfen ihn.

Akuter Schmerz schützt: Er warnt vor Gefahr und sorgt dafür, dass verletzte Körperteile geschont werden. Das schnelle Zurückziehen der Hand von einer heißen Herdplatte ist dagegen ein Reflex über das Rückenmark; er beginnt schon, bevor der Schmerz gespürt wird. Hält Schmerz lange an, kann das Nervensystem empfindlicher werden. Dann tut schon eine leichte Berührung weh (Allodynie), und der Schmerz verliert seine Warnaufgabe.

Schmerzarten und Ursachen

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: DNQP 2020 – Expertenstandard Schmerzmanagement in der Pflege, Aktualisierung 2020, frei zugänglicher Auszug und Ablaufschema; IASP 2020 – Revised definition of pain, Mitteilung vom 16.07.2020 (veröffentlicht in PAIN 2020); IASP 2024 – Terminology, aktualisiert 12.11.2024; DGSS 2013 – Deutsche Schmerzgesellschaft, Arbeitskreis Alter und Schmerz, BESD – Beurteilung von Schmerzen bei Demenz, Kurzanleitung, Stand Juni 2013; WHO-Leitlinie 2018 – WHO Guidelines for the pharmacological and radiotherapeutic management of cancer pain in adults and adolescents, Genf 2018; WHO 2025 – Fact sheet Opioid overdose, 29.08.2025; Patientenleitlinie Palliativmedizin 2021 – Leitlinienprogramm Onkologie, Patientenleitlinie Palliativmedizin für Patienten mit einer nicht heilbaren Krebserkrankung, 2. Auflage, Stand November 2021; IQWiG – gesundheitsinformation.de, Glossar Opioide, ohne Datum; S3-Leitlinie Schmerzassessment 2018 – AWMF-Register 145-001, Schmerzassessment bei älteren Menschen in der vollstationären Altenhilfe, Stand 02/2018, Gültigkeit abgelaufen, Suchauszug vom 30.09.2026. Abgerufen am 29.09.2026. Stand 29.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

In der App lernenZum Lernzentrum