Polytrauma

polytraumatisiert (schwerster Verletzungsgrad) · Schwerstverletzter

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Beim Polytrauma sind mehrere Körperregionen oder Organe gleichzeitig verletzt. Mindestens eine Verletzung oder die Kombination mehrerer ist lebensbedrohlich.

Was im Körper passiert

Große Gewalt verletzt mehrere Stellen zugleich. Jeder Knochenbruch verletzt auch Muskeln, Bänder, Fett und Haut – das blutet meist. Risse von Milz, Leber oder Nieren kosten sehr viel Blut; der Blutverlust führt in den Volumenmangelschock. Eine verletzte Lunge (z. B. Pneumothorax) stört die Atmung, ein Schädel-Hirn-Trauma das Bewusstsein. Erst das Zusammenwirken macht die Lage oft lebensgefährlich.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Profi: Vorgehen beim Traumapatienten (2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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