Orale Mukositis

Mundschleimhautentzündung (unter Chemo- oder Strahlentherapie)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Entzündung der Mundschleimhaut, meist als Nebenwirkung einer Chemotherapie oder Bestrahlung.

Was im Körper passiert

Die Zellen der Mundschleimhaut leben nur 10–14 Tage und werden ständig neu gebildet. Zytostatika und Strahlen bremsen diese Zellteilung. Die Schleimhaut wird dünn und verletzt sich schnell. Erreger, besonders Pilze, dringen leichter ein. Fehlen zusätzlich Leukozyten (Leukozytopenie), ist die Abwehr schwach und die Entzündung entsteht besonders leicht – bis zu schmerzhaften Erosionen und Geschwüren.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: Krebsinformationsdienst (DKFZ): Schleimhautentzündungen 2022; S3-Leitlinie Supportive Therapie bei onkologischen PatientInnen, Leitlinienprogramm Onkologie, Version 2.1 (2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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