Obstipation (Verstopfung)

Verstopfung

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Unbefriedigende Stuhlentleerungen seit mindestens 3 Monaten mit mindestens zwei dieser Zeichen (die ersten vier jeweils bei mehr als ¼ der Entleerungen): starkes Pressen, klumpiger oder harter Stuhl, Gefühl unvollständiger Entleerung oder einer Verlegung des Darms, Nachhelfen mit der Hand, weniger als 3 Stuhlentleerungen pro Woche.

Was im Körper passiert

Die Darmbewegung (Peristaltik) transportiert den Stuhl zum Enddarm. Opioide erhöhen die Spannung der glatten Darmmuskulatur und bremsen so die Peristaltik; auch bei einer Schilddrüsenunterfunktion arbeitet der Darm langsamer. Fehlt Flüssigkeit oder werden Ballaststoffe ohne genug Wasser gegessen, wird der Stuhl hart und klumpig. Ist der Körper geschwächt, reicht die Bauchpresse nicht aus. Wer den Stuhldrang oft unterdrückt, z. B. aus Scham oder wegen Schmerzen bei Hämorrhoiden, verliert mit der Zeit den Entleerungsreiz.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Professional, Constipation (April 2026); S3-Leitlinie Palliativmedizin, Leitlinienprogramm Onkologie, Version 3.0 (Kapitel Obstipation); Rome Foundation, Rom-IV-Kriterien der funktionellen Obstipation. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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