Neurodermitis (atopische Dermatitis)

Neurodermitis atopica, atopisches Ekzem, atopische Dermatitis

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Chronische, in Schüben verlaufende Hauterkrankung mit trockener Haut und stark juckenden Ekzemen. Gehört zum atopischen Formenkreis wie allergisches Asthma, allergische Rhinokonjunktivitis und Nahrungsmittelallergie.

Was im Körper passiert

Grundlage ist eine vererbte Neigung (Atopie). Die Schutzbarriere der Haut ist gestört: Eine Genveränderung kann die Bildung des Hauteiweißes Filaggrin hemmen, die Haut verliert Wasser und trocknet aus (s. „Ergänzt“). In der Haut laufen Entzündungen ab. Provokationsfaktoren wie Allergene oder Stress verstärken sie → Schub. Die entzündete Haut juckt stark. Kratzen verletzt sie, Keime dringen ein (Superinfektion). Langfristig entsteht eine vergröberte Haut (Lichenifikation).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: gesund.bund.de (BMG): Neurodermitis, 2021; Gesundheitsinformation.de (IQWiG): Neurodermitis, 2021; MSD Manual Profi-Ausgabe: Atopische Dermatitis (Ekzem), 2025. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

In der App lernenZum Lernzentrum