Myelodysplastisches Syndrom

MDS; myelodysplastische Neoplasien

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Erkrankung der blutbildenden (myeloischen) Stammzellen im Knochenmark: Sie sind genetisch verändert und bilden fehlgeformte (dysplastische), nicht funktionsfähige Blutzellen. Folge ist ein Mangel an Erythrozyten, Leukozyten und Thrombozyten.

Was im Körper passiert

Eine myeloische Stammzelle wird genetisch verändert und vermehrt sich zu einem Klon. Ihre Nachkommen sind fehlgeformt und arbeiten nicht richtig. Das Knochenmark ist oft normal oder sogar überreich an Zellen, trotzdem gelangen zu wenige gesunde Zellen ins Blut. So entstehen Anämie, Leukozytopenie und Thrombozytopenie. Die Erkrankung kann in eine akute myeloische Leukämie (AML) übergehen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: Onkopedia Myelodysplastische Neoplasien (MDS), DGHO (2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

In der App lernenZum Lernzentrum