Morbus Parkinson

Parkinson-Krankheit; idiopathisches (primäres) Parkinson-Syndrom (IPS)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Chronisch fortschreitende, degenerative Erkrankung des zentralen Nervensystems, bei der die Dopamin bildenden Zellen in der Substantia nigra des Mittelhirns zugrunde gehen. Nicht heilbar, aber gut behandelbar; Beginn meist zwischen dem 50. und 79. Lebensjahr.

Was im Körper passiert

In der Substantia nigra sterben nach und nach Zellen ab, die Dopamin bilden. Dopamin fehlt, sein Gegenspieler Acetylcholin wird normal gebildet. Dieses Ungleichgewicht stört die Steuerung der Bewegungen. Beteiligt ist das Eiweiß α-Synuklein: Es verklumpt und lagert sich ab (Lewy-Körperchen) – zuerst im Darm und in den Riechzellen, später im Mittelhirn. Bewegungsstörungen zeigen sich erst, wenn über die Hälfte der Zellen verloren ist. Die Bewegungsarmut trifft auch Gesicht, Stimme, Schlucken, Darm und Blase.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: gesundheitsinformation.de (IQWiG): Parkinson 2023, Medikamentöse Behandlung bei Parkinson 2023; Deutsche Parkinson Gesellschaft: Die Parkinson-Krankheit; MSD Manual Professional (engl.): Parkinson Disease 2026; ergänzende Korrekturquellen: DGN Parkinson-Leitlinie 2023; Publikation 2024. Korrigierte Abschnitte abgerufen am 30.09.2026. Stand 30.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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