Morbus Menière

Menière-Krankheit

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Meist einseitige Erkrankung des Innenohrs mit wiederkehrenden Anfällen von Drehschwindel, Hörminderung und Tinnitus, oft mit Druckgefühl im Ohr.

Was im Körper passiert

Im Innenohr liegen Hörschnecke und Gleichgewichtsorgan (Bogengänge) direkt nebeneinander. Die Innenohrflüssigkeit (Endolymphe) wird ständig gebildet und wieder aufgenommen. Bei Morbus Menière entsteht ein Überschuss – weil zu viel gebildet oder zu wenig wieder aufgenommen wird; warum, ist ungeklärt. In den Gängen der Hörschnecke steigt der Druck, ihre Membranen können einreißen. Die Druckänderung trifft auch das benachbarte Gleichgewichtsorgan.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Menière-Krankheit (Patientenversion 2025); MSD Manual Meniere Disease (Fachversion, engl., 2025). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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