Magen- und Zwölffingerdarmgeschwür (Ulkuskrankheit)

Gastroduodenale Ulkuskrankheit, peptisches Ulkus; Magengeschwür (Ulcus ventriculi), Zwölffingerdarmgeschwür (Ulcus duodeni)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Geschwür (Ulkus) in Magen oder Zwölffingerdarm (Duodenum), das bis in die Muskelschicht der Organwand reicht.

Was im Körper passiert

Eine Schleimschicht schützt die Wand von Magen und Duodenum vor der Magensäure. Überwiegt die Säure oder fehlt der Schutz, schädigt die Säure die eigene Wand. NSAR und ASS hemmen Prostaglandin → weniger Schutzschleim. Glukokortikoide senken die Schleimbildung ebenfalls; NSAR plus Glukokortikoide sind besonders ungünstig. Helicobacter pylori hält eine Entzündung der Schleimhaut aufrecht. Ein Gastrinom bildet ständig Gastrin → viel Säure → schwere, kaum behandelbare Ulzera. Greift das Geschwür ein Gefäß an, blutet es; geht es durch die ganze Wand, bricht der Magen durch (Perforation).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Profi-Ausgabe „Peptische Ulkuskrankheit", „Akute Perforation des Gastrointestinaltrakts"; gesund.bund.de „Magengeschwür" 2022; S2k-Leitlinie Gastrointestinale Blutung, DGVS 2025. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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