Leberzirrhose und Leberinsuffizienz

Zirrhose; Leberinsuffizienz (Leberfunktionsschwäche); portale Hypertension (Pfortaderhochdruck)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Leberzirrhose: funktionierendes Lebergewebe wird durch funktionsloses, knotig-narbiges Bindegewebe ersetzt. Leberinsuffizienz: Die Leber kann dadurch nicht mehr ausreichend entgiften, Eiweiße bilden und ausscheiden.

Was im Körper passiert

Dauerreize wie Alkohol, Viren oder Fett lassen Leberzellen absterben; es folgt eine Entzündung. Dadurch werden Sternzellen der Leber aktiviert und bilden Bindegewebe, das die Läppchen zerstört. Das Blut aus dem Darm kommt schlecht durch die vernarbte Leber: Der Druck in der Pfortader steigt, und das Blut sucht Umwege (Umgehungskreisläufe). Gleichzeitig fehlen Albumin und Gerinnungsfaktoren; Ammoniak und Östrogene werden nicht mehr abgebaut, Bilirubin nicht mehr ausgeschieden.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: gesund.bund.de Leberzirrhose (2022); MSD Manual Leberzirrhose (2024), Hepatische Fibrose (2026), Aszites (2025), Varizen (2025), Hepatische Enzephalopathie (2025); DGVS Klug entscheiden (2025); S2k-Leitlinie Komplikationen der Leberzirrhose, DGVS (2018). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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