Kopfläuse (Pediculosis capitis)

Kopflausbefall, Pedikulosis (Pedikulose); Erreger: Kopflaus (Pediculus humanus capitis); weitere Lausarten: Filzläuse, Kleiderläuse

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Pedikulosis ist die Besiedlung des Menschen mit Läusen; nach dem Ort der Eiablage unterscheidet man Kopf-, Filz- und Kleiderläuse. Beim Kopflausbefall leben die Läuse im Kopfhaar.

Was im Körper passiert

Kopfläuse leben im Kopfhaar und saugen mehrmals am Tag Blut aus der Kopfhaut. Die Stiche jucken; durch Kratzen wird die Haut wund und es entsteht ein Ekzem. Die Weibchen kleben ihre Eier (Nissen) wasserunlöslich nah an der Kopfhaut an die Haare – normales Shampoo beseitigt den Befall nicht. Nach etwa 7–8 Tagen schlüpfen Larven, nach weiteren 9–11 Tagen sind sie geschlechtsreif. Ohne Blut sterben Läuse meist nach 2, spätestens nach 3 Tagen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: RKI-Ratgeber Kopflausbefall (Epid Bull 1/2025); RKI: Resistenz gegen Pyrethroide bei Kopfläusen (2022); gesundheitsinformation.de (IQWiG): Was tun bei Kopfläusen? (2025). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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