Infektiöse Gastroenteritis

Infektiöse Diarrhö; z. B. Norovirus-, Rotavirus-, Salmonellen-, Campylobacter-Infektion

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Magen-Darm-Infektion durch Viren, Bakterien oder Parasiten, ggf. mit Entzündung der Dünn- und Dickdarmschleimhaut. Für einige Erreger und unter bestimmten Bedingungen besteht Meldepflicht.

Was im Körper passiert

Die Erreger werden meist fäkal-oral aufgenommen. Manche lassen die Darmschleimhaut viel Flüssigkeit abgeben, ohne sie zu zerstören: wässriger Durchfall in großen Mengen, oft mit Übelkeit und Erbrechen (sekretorische Diarrhö). Andere schädigen die Schleimhaut: kleine Stuhlmengen mit Blut, Schleim oder Eiter, krampfartige Bauchschmerzen, ggf. Fieber (entzündlich-exsudative Diarrhö). Mit Stuhl und Erbrochenem gehen Wasser und Kalium verloren → Austrocknung bis zum Schock, Herzrhythmusstörungen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: RKI-Ratgeber Norovirus-Gastroenteritis; RKI-Ratgeber Rotaviren; RKI-Ratgeber EHEC 2026; MSD Manual Profi-Ausgabe „Gastroenteritis"; gesund.bund.de „Durchfall" 2024. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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