Immundefekte

Immunschwäche, Immundefizienz; primäre Immundefekte auch „angeborene Fehler der Immunität"

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Erkrankungen mit geschwächter körpereigener Abwehr – das Immunsystem arbeitet „zu wenig".

Was im Körper passiert

Das Immunsystem erkennt und beseitigt Erreger. Dafür arbeiten Abwehrzellen (Leukozyten, z. B. Granulozyten, B- und T-Lymphozyten) und lösliche Stoffe wie Antikörper zusammen. Beim Immundefekt fehlt ein Teil davon oder arbeitet fehlerhaft: Beim IgA-Mangel fehlt z. B. der Antikörper der Schleimhautabwehr, nach Chemotherapie fehlen Leukozyten. Erreger werden dann nicht rechtzeitig beseitigt. Infekte kommen häufiger, verlaufen schwerer, und selbst Erreger, die Gesunde nicht krank machen, lösen Erkrankungen aus.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual (Ausgabe für Patienten): Übersicht über Immundefektkrankheiten (2025), Selektiver IgA-Mangel (2024); S3-Leitlinie Diagnostik auf Vorliegen eines primären Immundefekts (AWMF 189-003, 2025); RKI-FAQ Kontraindikationen bei Impfungen; MSD Manual Profi-Ausgabe: Untersuchung von Patienten mit Verdacht auf einen Immundefekt (abgerufen 09/2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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