HIV-Infektion und AIDS

HIV = humanes Immundefizienz-Virus; AIDS = acquired immunodeficiency syndrome (erworbenes Immunschwächesyndrom); ART = antiretrovirale Therapie

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Ansteckung mit dem humanen Immundefizienz-Virus (HIV): Das Virus befällt v. a. T-Helferzellen und schwächt so die Abwehr schwer. AIDS ist das letzte Stadium dieser Infektion.

Was im Körper passiert

T-Helferzellen (CD4-Zellen) steuern die Abwehr: Sie setzen Botenstoffe frei und aktivieren B-Lymphozyten und Makrophagen. HIV befällt genau diese Zellen. Nach der Ansteckung vermehrt sich das Virus, das Immunsystem hält zunächst jahrelang stand. Mit der Zeit steigt die Virusmenge, die Zahl der Abwehrzellen sinkt. Am Ende reicht die Abwehr nicht mehr: Erreger, die Gesunde nicht krank machen, und Tumoren können sich ausbreiten (AIDS).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: RKI-Ratgeber HIV-Infektion/AIDS (2022); LIEBESLEBEN (BIÖG): HIV/AIDS, PrEP, PEP; RKI: HIV-Testpolitik und -Testpraxis in Deutschland (edoc, Jahr nicht ermittelbar, abgerufen 09/2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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