Harninkontinenz

Urininkontinenz

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Sammelbegriff für Symptome, deren gemeinsames Kennzeichen der unfreiwillige Urinverlust ist. Unterschieden werden die funktionelle Harninkontinenz (die Toilette wird zu spät erreicht) und die Harninkontinenz durch veränderte Speicher-und Entleerungsfunktion.

Was im Körper passiert

Normalerweise speichert die Blase den Urin, bis der Mensch ihn bewusst auf der Toilette entleert. Ist diese Speicher- oder Entleerungsfunktion gestört, geht Urin ungewollt ab. Das passiert z. B., wenn Nerven geschädigt sind (Schlaganfall, Demenz, diabetische Nervenschädigung), wenn eine vergrößerte Prostata den Abfluss behindert oder wenn der Beckenboden durch Geburten und Übergewicht belastet ist. Bei der funktionellen Harninkontinenz ist die Blase selbst in Ordnung: Der Mensch schafft den Weg zur Toilette nicht rechtzeitig, etwa wegen Verwirrtheit oder eingeschränkter Beweglichkeit.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: DNQP-Expertenstandard Kontinenzförderung in der Pflege, Aktualisierung 2024; MSD Manual Profi-Ausgabe, Harninkontinenz bei Erwachsenen (März 2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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