Haarausfall (Effluvium und Alopezie)

Effluvium = der Vorgang des Haarausfalls; Alopezie = haarloser Zustand (Kahlheit); Formen: diffuse Alopezie, Alopecia areata, androgenetische Alopezie, erworbene Alopezie

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Effluvium bedeutet, dass Haare ausfallen; ist die Stelle danach haarlos, spricht man von Alopezie. Je nach Ursache und Ausbreitung werden mehrere Formen unterschieden.

Was im Körper passiert

In der Haarwurzel (Haarmatrix im Haarfollikel) teilen sich Zellen sehr häufig – daraus wächst das Haar. Nach der Wachstumsphase ruht das Haar 2–3 Monate und fällt dann aus; 50–100 Kopfhaare pro Tag sind normal. Bei der häufigsten Form, der androgenetischen Alopezie, reagieren die Kopfhaarfollikel erblich bedingt überempfindlich auf männliche Sexualhormone → die Haare fallen aus. Schädliche Stoffe (Noxen) wie Chemotherapeutika treffen die sich schnell teilende Haarmatrix → die Haare fallen aus. Bei der Alopecia areata richtet sich die eigene Abwehr gegen die Haarfollikel (Autoimmunerkrankung).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Ausgabe für Patienten: Alopezie (Haarausfall) (2025), Alopecia areata (2024); Krebsinformationsdienst (DKFZ): Haarausfall bei Krebstherapien (2021), Chemotherapie – Substanzen und Nebenwirkungen (2026); MSD Manual Profi-Ausgabe: Alopezie, Alopecia areata (abgerufen 09/2026). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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