Gesteigerte Blutungsneigung (hämorrhagische Diathesen)

hämorrhagische Diathese; Blutungsneigung; Blutgerinnungsstörung mit Blutungsgefahr

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Oberbegriff für Störungen der Blutstillung, bei denen es zu leicht, zu stark oder spontan blutet. Die Ursache liegt bei den Thrombozyten, den Gerinnungsfaktoren oder den Gefäßen.

Was im Körper passiert

Blutstillung braucht drei Partner: eine dichte Gefäßwand, Thrombozyten, die sich an die Wunde heften und einen ersten Pfropf bilden, und Gerinnungsfaktoren, die daraus einen festen Fibrinthrombus machen. Fällt ein Partner aus, blutet es. Fehlen Thrombozyten oder sind die Gefäße zu durchlässig, sickert Blut aus kleinsten Gefäßen in Haut und Schleimhaut → Petechien. Fehlen Gerinnungsfaktoren, entsteht zu wenig Fibrin → große Blutungen in Muskeln und Gelenke.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Exzessive Blutungen (09/2025); MSD Manual Thrombozytenstörungen (09/2024); MSD Manual Hämophilie (07/2025). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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