Gastroösophageale Refluxkrankheit

GERD (gastroesophageal reflux disease), Refluxkrankheit; Formen: NERD (nicht erosiv) und ERD = erosive Refluxösophagitis

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Oberbegriff für Beschwerden und/oder Schleimhautschäden der Speiseröhre durch krankhaften Rückfluss von saurem Magensaft. Ohne sichtbare Schleimhautschäden: NERD; mit Erosionen: ERD.

Was im Körper passiert

Der untere Schließmuskel der Speiseröhre (unterer Ösophagussphinkter) hält den Mageninhalt normal im Magen. Ist er zu schwach, steigt saurer Magensaft in die Speiseröhre. Die Säure reizt die Schleimhaut, später verletzt sie sie (Erosionen, Blutung). Deshalb brennt es typischerweise nach dem Essen und im Liegen. Bei jahrelangem Säurekontakt baut sich die Schleimhaut um: Plattenepithel wird zu Zylinderepithel (Barrett-Ösophagus). Daraus kann Krebs entstehen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: S2k-Leitlinie Gastroösophageale Refluxkrankheit, DGVS 2023; MSD Manual Profi-Ausgabe „Gastroösophageale Refluxkrankheit"; KRINKO-Empfehlung Prävention postoperativer Wundinfektionen, RKI 2018. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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