Gastritis (Magenschleimhautentzündung)

Magenschleimhautentzündung; akute Gastritis (inkl. Stressgastritis); chronische Gastritis Typ A (autoimmun), Typ B (bakteriell), Typ C (chemisch)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Entzündung der Magenschleimhaut. Sie tritt akut auf (Noxen, Minderdurchblutung) oder chronisch als Typ A, B oder C.

Was im Körper passiert

Die Magenschleimhaut wird durch Schleim vor der eigenen Säure geschützt. Prostaglandin (gebildet über das Enzym COX-1) regt diese Schleimbildung an. NSAR hemmen COX-1 → weniger Schutzschleim → Säure und Noxen greifen die Schleimhaut an (Typ C). Bei Typ A zerstören Autoantikörper die Belegzellen. Diese bilden Magensäure und den Intrinsic Factor, der für die Aufnahme von Vitamin B12 nötig ist → B12-Mangel, Blutarmut. Bei Typ B hält Helicobacter pylori eine dauerhafte Entzündung aufrecht. Nach schwerem Trauma wird die Schleimhaut schlecht durchblutet → akute Stressgastritis.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: S2k-Leitlinie Helicobacter pylori und gastroduodenale Ulkuskrankheit, DGVS 2022; gesund.bund.de „Gastritis" 2025; MSD Manual Profi-Ausgabe „Helicobacter-pylori-Infektion", „Erosive Gastritis", „Autoimmune metaplastische atrophische Gastritis"; S3-Leitlinie Magenkarzinom, Leitlinienprogramm Onkologie 2025. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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