Ekzeme und Windeldermatitis

Ekzem = Dermatitis; toxisches = irritatives Kontaktekzem; Windeldermatitis mit Pilzbefall = Windelsoor

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Ekzem: entzündliche Reaktion der Haut ohne Erreger (nicht infektiös). Formen u. a.: allergisches und toxisches Kontaktekzem, Windeldermatitis (Sonderform des toxischen Kontaktekzems im Windelbereich).

Was im Körper passiert

Allergisches Kontaktekzem: Das Immunsystem hat sich gegen einen Stoff sensibilisiert. Bei erneutem Kontakt lösen T-Zellen verzögert eine Entzündung aus (Typ-IV-Allergie). Toxisches Kontaktekzem: Der Stoff schädigt die Haut direkt, eine Allergie ist nicht nötig. Windeldermatitis: Unter der Windel ist die Haut lange feucht. Urin, Stuhl und Reibung reizen sie → Entzündung. In der feuchten, geschädigten Haut vermehren sich leicht Hefepilze (Candida) → Windelsoor.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: Deutsche Kontaktallergie-Gruppe (DKG): Wissenswertes zur Kontaktallergie, 2023; MSD Manual Profi-Ausgabe: Hautausschläge bei Säuglingen und Kleinkindern, 2025; MSD Manual Profi-Ausgabe: Kandidose (mukokutane), 2025; DDG: Pressemitteilung zur S2k-Leitlinie Handekzem, 2023. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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