Dialyse: Hämodialyse & Peritonealdialyse

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Dialyse ist ein Nierenersatzverfahren zur Entfernung harnpflichtiger Substanzen und zur Steuerung von Flüssigkeit, Elektrolyten und Säure-Basen-Haushalt. Sie ersetzt nicht alle endokrinen Funktionen der Niere.

Was im Körper passiert

Hämodialyse: Blut wird über einen Gefäßzugang durch einen Dialysator geführt. Peritonealdialyse: Das Bauchfell dient als Austauschmembran; Dialysat wird über einen Katheter in die Bauchhöhle eingebracht und gewechselt.

Symptome

Indikation ergibt sich aus Nierenfunktion, klinischem Zustand und Komplikationen – nicht allein aus einem einzelnen Kreatininwert.

Pflege

Vor/nach Hämodialyse:

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: KDIGO 2024 Clinical Practice Guideline for the Evaluation and Management of Chronic Kidney Disease, Kapitel zu Kidney Replacement Therapy; AWMF 040-017 – S3-Leitlinie Nierenersatztherapie in der Intensivmedizin, 2025, für AKI/akute Nierenersatzindikationen; KDOQI Clinical Practice Guideline for Vascular Access, 2019 Update, für Gefäßzugangs-Grundlagen. Stand 02.10.2026. Fachlicher Stand: 10/2026.

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