Diabetische Retinopathie

Netzhautschädigung bei Diabetes; Mikroangiopathie der Netzhaut; diabetische Makulopathie = Makulaödem bei Diabetes

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Die diabetische Retinopathie ist eine Folgeerkrankung des Diabetes mellitus. Chronisch erhöhter Blutzucker schädigt die kleinen Gefäße der Netzhaut (Mikroangiopathie).

Was im Körper passiert

Dauerhaft hoher Blutzucker schädigt die Innenwand (Endothel) der Netzhautarteriolen. Die Netzhaut wird schlechter durchblutet. Es kommt zu Fettablagerungen und kleinen punkt- oder fleckförmigen Blutungen. Wird die Durchblutung noch schlechter, wachsen neue Gefäße; sie bluten, es entstehen Narben. In jedem Stadium kann sich Flüssigkeit in der Makula sammeln (Makulaödem) – dann leidet das scharfe Sehen.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: DDG-Praxisempfehlung Diabetische Retinopathie und Makulopathie 2024 (Hammes, Lemmen, Bertram); MSD Manual Diabetische Retinopathie 2024. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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