Diabetische Ketoazidose (DKA) & hyperosmolares hyperglykämisches Syndrom (HHS)

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

DKA und HHS sind lebensbedrohliche hyperglykämische Krisen. Bei DKA stehen Ketose und metabolische Azidose im Vordergrund; HHS ist durch ausgeprägte Hyperosmolarität und meist sehr starke Dehydratation gekennzeichnet. Mischformen kommen vor.

Was im Körper passiert

DKA: absoluter/relativer Insulinmangel führt zu Fettabbau, Ketonkörpern und Azidose. HHS: schwere Hyperglykämie verursacht osmotische Diurese und massiven Wasserverlust; Ketose ist typischerweise weniger ausgeprägt.

Symptome

Pflege

Pflegeprioritäten: ABCDE, Vitalzeichen/Bewusstsein, Flüssigkeitsstatus, Ausscheidung, engmaschige Glukose- und Laborverläufe nach Plan, Infusionen/Insulin/Elektrolyte exakt nach Anordnung und Überwachung. Kalium kann sich unter Behandlung stark verändern – deshalb nie eigenständig substituieren.

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Umpierrez et al. – Hyperglycemic Crises in Adults With Diabetes: A Consensus Report, Diabetes Care 2024; gemeinsam getragen von ADA, EASD, AACE, JBDS und DTS; Deutsche Diabetes Gesellschaft – Praxisempfehlungen 2025, veröffentlicht 01/2026, einschließlich Diabetes im Krankenhaus. Keine Insulin-, Kalium- oder Infusionsdosierung in diesem Lernmodul. Stand 02.10.2026. Fachlicher Stand: 10/2026.

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