COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung)

COPD (engl. chronic obstructive pulmonary disease); chronisch obstruktive Lungenerkrankung

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Chronische, meist fortschreitende Erkrankung der Atemwege und der Lunge. Kennzeichen ist eine Atemwegsverengung, die auch nach bronchienerweiternden Medikamenten nicht vollständig zurückgeht.

Was im Körper passiert

Eingeatmete Schadstoffe, v. a. Tabakrauch, halten eine Entzündung in Bronchien und Lunge in Gang. Entzündungszellen setzen eiweißspaltende Stoffe frei, die das Gewebe zerstören: Wände der Lungenbläschen gehen zugrunde (Emphysem), die Lunge verliert ihre Elastizität, die Bronchien sind eng und verschleimt. Beim Ausatmen bleibt Luft gefangen → Überblähung, mehr Atemarbeit, Atemnot. Später sinkt der Sauerstoff, CO2 steigt, das rechte Herz wird belastet (Cor pulmonale).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: NVL COPD, 2. Auflage (2021); MSD Manual COPD (01/2026); S3-LL Sauerstoff in der Akuttherapie (DGP 2021); RKI/STIKO Pneumokokken-Impfung (01/2026); gesund.bund.de Lungenentzündung (02/2026); ergänzende Korrekturquellen: NVL COPD 2. Auflage 2021. Korrigierte Abschnitte abgerufen am 30.09.2026. Stand 30.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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