Borderline-Persönlichkeitsstörung

BPS; Borderline-Störung; ICD-10 F60.31 emotional instabile Persönlichkeitsstörung, Borderline-Typ; ICD-11 6D11.5 Borderline-Muster

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Persönlichkeitsstörung mit tiefgreifender Instabilität in Gefühlen (Affekten), Selbstbild und zwischenmenschlichen Beziehungen sowie deutlich gesteigerter Impulsivität.

Was im Körper passiert

Vermutlich ist die Regulation im frontolimbischen System gestört, das Gedanken und Gefühle dämpft. Betroffene sind von Anlage her emotional sehr empfindlich und reagieren heftig. Das Umfeld versteht diese Reaktionen oft nicht, die erhoffte Anteilnahme bleibt aus. Wird das eigene Erleben immer wieder nicht ernst genommen (Invalidierung), verlieren Betroffene das Vertrauen in ihre Gefühle und fühlen sich „anders“. So entsteht eine Störung der Gefühlsregulation, die Selbstbild und Beziehungen stört und zu schädlichem Verhalten führt (biosoziales Modell).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: S3-Leitlinie Borderline-Persönlichkeitsstörung, DGPPN 2022; MSD Manual Profi Borderline-Persönlichkeitsstörung 2026. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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