Autoimmunerkrankungen

Autoimmunkrankheiten; organspezifisch oder systemisch

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Das Immunsystem hält körpereigene Strukturen fälschlich für fremd und bildet Autoantikörper bzw. autoreaktive Lymphozyten, die diese Strukturen angreifen und zerstören. Das Immunsystem arbeitet „falsch" – gegen den eigenen Körper.

Was im Körper passiert

Normalerweise dürfen im Knochenmark und im Thymus nur Lymphozyten ausreifen, die Körpereigenes in Ruhe lassen. Bei einer Autoimmunerkrankung hält die Abwehr trotzdem körpereigene Strukturen für fremd. Ein möglicher Auslöser ist ein harmloser Virusinfekt: Ähnelt ein Virusbaustein einem körpereigenen Eiweiß, richtet sich die Abwehr auch gegen den eigenen Körper (molekulares Mimikry). Weil dabei Gedächtniszellen entstehen, bleibt der Angriff meist dauerhaft. Es folgen Entzündung und Gewebezerstörung – begrenzt auf ein Organ (organspezifisch) oder im ganzen Körper (systemisch).

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual (Ausgabe für Patienten): Autoimmunerkrankungen (2025), Rheumatoide Arthritis (2024); RKI-FAQ Kontraindikationen bei Impfungen (2020). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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