Arzneimittelexanthem

Arzneimittelausschlag, Medikamentenausschlag

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Hautausschlag als unerwünschte Arzneimittelwirkung (UAW). Ursache ist eine Allergie gegen den Wirkstoff oder eine Pseudoallergie (nicht allergisch).

Was im Körper passiert

Allergische Form: Das Immunsystem ist gegen den Wirkstoff sensibilisiert. Meist reagieren T-Zellen verzögert (Typ IV) → Entzündung der Haut → Ausschlag erst nach Tagen. Pseudoallergie: Der Wirkstoff bindet direkt an Mastzellen, diese schütten Histamin aus. Eine Sensibilisierung ist nicht nötig, deshalb ist die Reaktion schon beim ersten Kontakt möglich. Histamin weitet die Gefäße und macht sie durchlässig → Rötung, Schwellung, Juckreiz.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: S2k-Leitlinie Allergologische Diagnostik von Überempfindlichkeitsreaktionen auf Arzneimittel (DGAKI u. a., AWMF 061-021), 2015; MSD Manual Profi-Ausgabe: Arzneimittelexantheme und -reaktionen, 2024; MSD Manual Profi-Ausgabe: Stevens-Johnson-Syndrom und toxische epidermale Nekrolyse, 2024. Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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