Anämie (Blutarmut)

Blutarmut

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Zu wenig Hämoglobin (Hb), Hämatokrit (Hkt) oder Erythrozyten im Blut: nach WHO: Männer Hb unter 13 g/dl, Frauen Hb unter 12 g/dl (Laborgrenzen können leicht abweichen); bei Kindern gelten altersabhängige Werte.

Was im Körper passiert

Erythrozyten tragen mit dem Hämoglobin Sauerstoff von der Lunge zu allen Geweben. Fehlt Hämoglobin, bekommen Muskeln und Organe zu wenig Sauerstoff. Der Körper reagiert mit schnellerem Puls und schnellerer Atmung. Gebildet werden Erythrozyten im Knochenmark, angeregt durch Erythropoetin aus der Niere; dafür braucht es Eisen, Vitamin B12 und Folsäure. Zur Anämie kommt es, wenn zu wenig gebildet, zu viel zerstört oder Blut verloren wird.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: Onkopedia Eisenmangel und Eisenmangelanämie (DGHO, 2025); MSD Manual Überblick über Anämie (2025), Eisenmangelanämie (2025), Vitaminmangelanämie (2024). Stand 27.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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