Allergien und Anaphylaxie

Überempfindlichkeits-/Hypersensitivitätsreaktion; anaphylaktische Reaktion, anaphylaktischer Schock

Wichtiger Hinweis. Nurmedizinius ist Lernmaterial zur Vorbereitung auf Unterricht und Prüfungen in der Pflegeausbildung. Die Inhalte sind keine Handlungsanweisung für die Versorgung einzelner Patientinnen und Patienten und ersetzen weder ärztliche Anordnungen noch die Standards deiner Einrichtung. Im Notfall: Notruf 112.

Definition

Allergie: erworbene Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems auf eigentlich unschädliche Stoffe aus der Umwelt (Allergene). Anaphylaxie: schwere, plötzliche Allergiereaktion des ganzen Körpers bis zum lebensbedrohlichen anaphylaktischen Schock.

Was im Körper passiert

Beim ersten Kontakt wird der Körper sensibilisiert: B-Zellen bilden IgE gegen das Allergen, die IgE setzen sich auf Mastzellen und basophile Granulozyten. Beim nächsten Kontakt bindet das Allergen an diese IgE. Innerhalb von Sekunden bis Minuten schütten die Zellen Histamin und weitere Botenstoffe (z. B. Leukotriene) aus. Die Gefäße werden weit und durchlässig, die Bronchien eng, der Darm arbeitet schneller. Beim Spättyp (Typ IV) setzen sensibilisierte T-Zellen erst nach Stunden bis Tagen Botenstoffe (Zytokine) frei → örtliche Entzündung.

Ursachen und Risikofaktoren

Symptome

Therapie

Pflege

Vorbeugung

Komplikationen

Ergänzt aus Leitlinien

Angaben zu Arzneimitteln und Dosierungen stehen hier bewusst nicht; sie richten sich immer nach ärztlicher Anordnung.

Quellen: Abgeglichen mit: MSD Manual Profi-Ausgabe: Anaphylaxie (2024), Übersicht der allergischen und atopischen Erkrankungen (2026); MSD Manual Patientenausgabe: Anaphylaktische Reaktionen (2024); ergänzende Korrekturquellen: RCUK Erste Hilfe 2025. Korrigierte Abschnitte abgerufen am 30.09.2026. Stand 30.09.2026. Fachlicher Stand: 09/2026.

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